Ruhr 2010 Haldensaga: Kein Geld für das Programm | Ruhrbarone

Und “die Gegend” erzählt sich auch nicht selbst. Das sollen 400 Nachtdozenten machen. Sie machen Teile das Programm – und sollen nichts bekommen. Eine Bekannte von mir wurde eingeladen mitzumachen:

“…suchen wir um die 400 ehrenamtliche Nachtdozenten (Verrückte / Visionäre / Kreative / Storyteller), die auch gerne Nachts an einer prominenteren Stelle (Erzählstation) eine Geschichte / Reportage zu unserer Heimat (Ruhrgebiet) zum Besten zu geben.”

Die Ruhr2010 GmbH hat über die schmuddelige ECCE-Tochter bislang über eine Million Euro für das erfolglose 2010Lab ausgegeben. Wichtige Kulturhauptstadt-Aufträge gingen an bewährte Freunde der Ruhr2010-Spitze ausserhalb der Region. Als im vergangenem Sommer Künstler in Essen und Dortmund Häuser besetzten, weil sie Räume suchten, gab es von Ruhr2010 nur warme Worte. Und bei der Haldensaga sollen diejenigen, die das Programm machen, keinen Cent sehen. Meine Bekannte wird nicht mitmachen. “Ich wäre gerne bei so etwas dabei, wenn alle ehrenamtlich unterwegs wären und wenn es um einen guten Zweck geht. Aber ich bin doch nicht blöd und arbeite bei einem Projekt mit bei dem alle ausser mir, die einen Teil des Programms machen soll, bezahlt werde.”

Kann man verstehen.

via Ruhr 2010 Haldensaga: Kein Geld für das Programm | Ruhrbarone.

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