Streit um Freistellung bei Amnesty : Textarchiv : Berliner Zeitung Archiv

FRANKFURT A. M. Zwischen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) und Noch-Generalsekretärin Monika Lüke ist ein heftiger Streit um deren plötzliche Freistellung entbrannt. Am vergangenen Mittwoch hatte ai mitgeteilt, dass man sich nach nur zwei Jahren von Lüke trennen wollte. Als Grund nannte ai-Vorstandssprecher Stefan Keßler ein “zunehmend gestörtes Vertrauensverhältnis” zwischen dem ehrenamtlichen Vorstand und der Generalsekretärin. Hintergrund sind angeblich Zerwürfnisse über Führungs- und Organisationsfragen.Lüke, derzeit im Mutterschutz, hingegen äußerte den Verdacht, ihre Mutterschaft sei der Grund für den De-facto-Rauswurf. Lükes Rechtsanwalt Lutz Adam erhob am Freitag schwere Vorwürfe gegen den ai-Vorstand. Dessen Vorgehen beim Versuch, sich von Lüke zu trennen, habe die “Qualität einer möglichen Rufschädigung”, sagte er der Berliner Zeitung. Eine Einigung über einen Aufhebungsvertrag sei nicht denkbar ohne “Klarstellungen seitens Amnesty International, was denn nun Frau Lüke eigentlich vorgeworfen wird”.

via Streit um Freistellung bei Amnesty : Textarchiv : Berliner Zeitung Archiv.

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